VPG Trainingstreffen in Bochum

Figurant Carsten Bombosch und FleischVPG Trainingstreffen in Bochum

Am Wochenende 28.06. – 29.06. fand auf der Platzanlage des DVG Bochum Engelsburg, ein VPG Arbeitstreffen von Mitgliedern des Hollandse-Herder-Forum.de statt.

 

Die in der Engelsburg ansässige VPG Truppe hatte im Herderforum zum gemeinschaftlichen Training aller Rassen eingeladen und quer durch Deutschland folgte man dieser Einladung. Viele der Teilnehmer kamen aus dem nachbarschaftlichen Umfeld, denn das Ruhrgebiet ist im Hollandse Herder Forum stark vertreten, aber selbst aus Sachsen-Anhalt und Thüringen kamen Gäste.

 

Neben den reinen Zuschauern trafen sich 30 Personen mit 32 Hunden bei schwülwarmen Wetter um Erfahrungen auszutauschen, miteinander zu trainieren oder um einfach einmal anderen Hollandse Herdern bei der Arbeit zuzusehen, die ja auf den Hundeplätzen nicht all zu häufig vertreten sind. FCI-Herder, x-Herder, Malis, X-Mechelaar, DSH, Hoverwarte und Mischlinge, alles war vertreten, sogar eine amerikanische Bulldogge mischte mit, allerdings waren die Streiflinge doch stark in der Überzahl.

 

Die Trainingstage begannen in sehr lockerer Atmosphäre jeweils mit der Unterordnung. Hier wurde genau geschaut und gespickt, wer arbeitet wie und was kann man für sich selber aus der Arbeit mitnehmen. Es waren auch sehr schöne Unterordnungen zu bewundern, sowohl von sehr jungen Hunden im Aufbau als auch von “alten Hasen“.

 

Ab Mittags ging es in den Schutzdienst. Als Helfer standen Carsten Bombosch, Mario Rommel und Martin Schmidt zur Verfügung. Carsten Bombosch, sozusagen als hauseigener Helfer, hatte durch seine bisherigen Tätigkeiten im DVG, SV und DMC bereits eine Menge Erfahrungen mit vielen Hunderassen einzubringen, in den letzten Jahren zum großen Teil auch mit Hollandse Herdern. Mario Rommel, als langjähriger Züchter und Figurant von x-Hollandse Herdern dürfte sicherlich der mit dieser Hunderasse erfahrenste Mann in Deutschland sein und auch Martin Schmidt ist bereits im Hundesport groß geworden.

 

Im Schutzdienst zeigte sich ganz besonders die große Bandbreite der anwesenden Vierbeiner. Sowohl im Bezug auf die grundsätzlichen Lagerung der Hunde, als auch auf ihren Ausbildungsstand. Hier zeigte sich die Erfahrung der anwesenden Helfer, jeder Hund wurde mit Geduld und großer Motivation, seinem Ausbildungsstand entsprechend gearbeitet und auch die anwesenden Hundeführer die über noch nicht so viel Erfahrung bei der Arbeit mit dem Hund verfügten, wurden geduldig auf die Arbeit eingestellt, dabei wurde viel erklärt und erläutert.

 

Nicht nur bei der eigenen Arbeit auch beim Zuschauen kam man auf seine Kosten, vor allem eben auch, weil man so vielfältige Arbeit beobachten konnte. Vom Junghund im Aufbau, der gerade erst aus der Zahnung heraus ist, bis zu dem gestanden Rüden mit dem ungewöhnlichen Namen “Fleisch“, der bereits alle Prüfungsstufen mit Höchstpunktzahlen absolviert hat, war alles zu sehen. Gerade bei letztgenanntem Hund wurde auch deutlich, was viele Kenner des Hollandse Herder so an dieser Rasse fasziniert. Es ist sicherlich nicht einfach einen solchen Hund zu führen aber das Ergebnis ist sehr beeindruckend.

 

Figurant Mario Rommel mit PebblesDer Schutzdienst verlangte den Helfern sehr viel ab, wofür zum großen Teil das extrem schwülwarme Treibhauswetter verantwortlich war. Trotzdem wurde von allen dreien höchst motiviert bis zum letzten Hund gearbeitet. Am Samstag wurde der Schutzdienst zwar von starkem Regen abgekürzt, der allerdings der Luft nicht die Schwüle nehmen konnte, dafür konnte man sich am Sonntag für jeden Hund ausreichend Zeit nehmen, ohne Rücksicht auf äußere Umstände.

 

Neben der Arbeit mit dem Hund kamen auch das lockere Gespräch und der Spaß nicht zu kurz. Einige kannten sich zwar bereits vorher, aber viele lernten sich erst bei diesem Treffen kennen. Man hatte ja schon im Forum voneinander gelesen aber endlich lernte man Gesichter zu dem Geschriebenen kennen. Abends saß man gemütlich bei Salat und Gegrilltem und auch das erste Bier des Tages schmeckte hervorragend.

 

In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, die Organisation des ausrichtenden Vereins ließ keine Wünsche offen. Das Essen war gut und es gab nahezu nur gut gelaunte Gesichter. Selbst die Übernachtung der Angereisten die eigentlich zelten wollten und deren Übernachtung dank des großen Regens zu einem Horrortrip zu werden schien, wurde kurzerhand ins Vereinsheim verlegt in dem es für alle ausreichend Platz gab. Wie man hörte gab es sogar getrennte Zimmer für Schnarcher.

 

Am Sonntag gegen 18:00 Uhr neigte sich dann das Treffen dem Ende und Aufbruchstimmung begann sich durchzusetzen. Die mit der weitesten Heimfahrt, machten sich nach einer verdienten Verschnaufpause und Abkühlzeit, sowie einem nicht minder verdienten Abendessen auf die Heimfahrt.

 

Die Resonanz auf dieses Wochenende war ausschließlich positiv und es wurde vielfältig angekündigt, sollte es eine Wiederholung geben, dann will man wieder dabei sein.

 

 

Für Interessierte gibt es hier ein Video vom Trainingstreffen.

 

Am Platzrand während des Trainings