Agility

Baghira vom TorfmoorseeDie Hundesportart Agility stammt ursprünglich aus England und ist dem Reitsport nachempfunden. Wie beim Springreiten gibt es einen Parcours, der möglichst fehlerfrei und schnell bewältigt werden sollte.

Agility gibt es in verschiedenen Größen- und Leistungsklassen. Ein Parcours besteht aus 15 bis 20 Hindernissen, wie zum Beispiel Hürden, Reifen, Weitsprung, Tunnel, Slalom, Laufsteg, A-Wand, Wippe usw. Die Reihenfolge der Geräte ist in jedem Parcours anders. An Prüfungen gibt es den A-Lauf, der alle Geräte enthalten kann, inklusive Kontaktzonengeräte Laufsteg, A-Wand und Wippe, die der Hund kontrolliert überlaufen sollte und den Jumping, in dem keine Kontaktzonengeräte sind und der daher in der Regel mit noch mehr Geschwindigkeit gelaufen wird.

 

Geschicklichkeit, Bewegungsfreude und Schnelligkeit des Hundes und auch des Hundeführers können im Agilityparcours voll zur Geltung kommen. Der Mensch führt den Hund mit Hilfe von Stimme und Körpersprache durch den Parcours. Auch der Laufweg des Hundeführers zeigt dem Hund den richtigen Weg, sofern die Kommunikation zwischen Hund und Mensch funktioniert.

Rasta van de NiwoDie Voraussetzungen, damit Sie mit Ihrem Hund ein gutes Agility-Team bilden können, sind vor allem, dass Ihr Hund gesund und nicht übergewichtig ist. Gehorsam, Spiel- und Futtertrieb und eine gute Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund sind nötig, um ein sinnvolles, konzentriertes Training zu gestalten.

Auch wenn Agility von außen ganz einfach aussieht, sollten die Hindernisse zunächst alle einzeln angelernt und vom Hund beherrscht werden, bevor man sie in Kombination trainiert. Dadurch lernt der Hund im Parcours vorwärts und selbstständig zu arbeiten. Dann macht Agility richtig Spaß!