Spondylose

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An der Unterseite der Wirbelkörper bilden sich knöcherne Vorsprünge, die im Laufe der Zeit miteinander verwachsen und so die betroffenen Wirbelkörper fest verbinden, was im Endeffekt eine verminderte Beweglichkeit der Wirbelsäule zur Folge hat. Solang diese Vorsprünge nicht fest miteinander verbunden sind und gegeneinander reiben, kommt es häufig zu Schmerzzuständen der Hunde, die sich durch Unlust zu Springen, Probleme beim Aufstehen und/oder Hinlegen und Problemen beim Fressen/Trinken vom Boden (besser: erhöhte Futternäpfe) äußern kann.

Sind die Wirbel erst einmal vollständig verwachsen und wieder stabil, sind die Spondylosen nicht schmerzhaft.

Hauptsächlich eine Erkrankung von älteren und/oder intensiv gearbeiteten Hunden, kommt aber auch immer wieder bei noch jungen Tieren (2 oder 3 Jahre alt) vor.

Hauptlokalisationen sind der Übergang der Brust- zur Lendenwirbelsäule sowie der Übergang von der Lenden- zur Kreuzbeinwirbelsäule, da diese Übergänge mechanisch besonders beansprucht sind. Abgesehen davon kann es aber auch innerhalb der Brust- bzw. Lendenwirbelsäule zu Spondylosen kommen.

 

HH erkranken nicht gehäuft an Spondylose.