Magendrehung

Akute Erkrankung, bei der der Magen aufgast, sich dann um seine eigene Längs- und Querachse dreht und sich somit den Magenein- und Ausgang sowie die Blutgefäßzufuhr abschnürt, was eine weitere Aufgasung und massive Kreislaufbeschwerden zur Folge hat.

Betroffene Hunde sind meist unruhig, laufen herum, hecheln viel, versuchen zu trinken, brechen aber tlw. Wasser sofort wieder aus. Z.T. auch Versuch, zu Erbrechen aber ohne Erfolg. Erhöhte Herzfrequenz. Japsende Atmung, stark aufgeblähter Bauch, im Endstadium auch Festliegen in Seitenlage.

Ohne schnellste tierärztliche Behandlung (Not-OP!!) IMMER tödlich durch akutes Kreislaufversagen.

Bevorzugt tritt eine Magendrehung bei Hunden mit hohem, schmalem Brustkorb auf. Außerdem Verdacht dass schwaches Bindegewebe (also schwache Aufhängung des Magens) ein Verdrehen erleichtern.

Es konnte nicht bewiesen werden dass Hunde, die nach Futteraufnahme herumtoben, häufiger an einer Magendrehung erkranken. Meist tritt eine Magendrehung in Ruhephasen auf.

Mehrmaliges Füttern täglich (nicht nur eine große Portion) senkt dennoch das Risiko.

 

Der HH ist nicht besonders gefährdet, an einer Magendrehung zu erkranken.