Magengeschwür (Magenulkus)

Seltene Verletzung der Schleimhaut und tieferer Schichten der Magenwand, können mit heftigen Blutungen einhergehen und im Extremfall zu Blutarmut (Anämie) oder sogar raschem Tod durch Verbluten führen. Bei Durchbruch eines Magenulkus gelangt Mageninhalt in die Bauchhöhle und führt dort zu einer Bauchfellentzündung, die ebenfalls häufig tödlich endet.

Allgemeine Symptome müssen nicht ausgeprägt sein: Fressunlust oder erhaltener Appetit, häufiges oder gelegentliches Erbrechen, evtl. mit Blutbeimengungen. Kot kann mit altem, verdauten Blut vermengt sein. Wenn immer wieder (kleinere) Mengen Blut in den Magen gelangen kann sich auch langsam eine Anämie einstellen. Bei Durchbruch eines Magenulkus mit nachfolgender Bauchfellentzündung Fieber, Hund ist schlapp, unter Umständen ausgetrocknet. Bauchfellentzündungen sind schmerzhaft, der Bauch ist also angespannt, Hund mag sich nicht gern bewegen, steht evtl. mit aufgekrümmtem Rücken. Stöhnen möglich. Muss unbedingt tierärztlich behandelt werden!!

Tiere, die dauerhaft mit bestimmten Medikamenten behandelt werden, können leichter einen Magenulkus bekommen da diese Medikamente die schützenden Mechanismen der Magenschleimhaut heruntersetzen.

Allgemein gilt, dass nervöse, stressanfällige Tiere häufiger erkranken als ruhigere, gesetztere Hunde (wie beim Menschen also).

 

Kommt angeblich öfter beim HH vor, ich persönlich habe von noch nicht einem Fall gehört.