Epilepsie

Erkrankung, bei der es zu generalisierten Anfällen mit Bewusstlosigkeit, Umfallen, Speicheln, Mit-den-Beinen-rudern, unkontrolliertem Harn- und Kotabsatz, evtl. auch Schnappen kommen kann. Nach diesen „großen Anfällen“ sind die Hunde meist verwirrt und „erinnern“ sich nicht an den Anfall. Während des Anfalls Vorsicht walten lassen, die Hunde können im Rahmen des Krampfanfalles unvermittelt zubeißen.

Es kann auch zu „kleinen Anfällen“ kommen, die sich z.B. durch plötzliche Aggression ohne provoziert worden zu sein, äußern können. Diese Form der Epilepsie ist schwerer zu diagnostizieren da meist zunächst von Erziehungsfehlern ausgegangen wird.

Die Anfälle können, müssen aber nicht im Laufe der Zeit in Intensität und Häufigkeit zunehmen.

Die Behandlung muss lebenslang erfolgen, jedoch können die antiepileptischen Medikamente stark dämpfende Nebenwirkungen haben, so dass normalerweise versucht wird, solange ohne Medikamente auskommen zu können wie es für Hund und Halter zumutbar ist.

 

Bislang ist beim HH keine Epilepsie bekannt, was das Auftreten bei einzelnen Hunden dennoch nicht ausschließt.

Wie bei allen anderen erblichen Erkrankungen gilt auch hier: Hunde mit Epilepsie gehören nicht in die Zucht!!